
BESSERE EINKAUFSENTSCHEIDUNGEN TREFFEN
Geopolitische Unsicherheit und gestörte Lieferketten stellen den Einkauf auf die Probe. Unser Strategy Paper zeigt, was Sourcing-Entscheidungen prägt und was CPOs ändern können.
WAS BEEINFLUSST IHRE NÄCHSTE SOURCING-ENTSCHEIDUNG?
- KI-Empfehlungen beeinflussten das Urteil. Teilnehmende der Befragung, denen die KI einen höheren Wert vorschlug, empfahlen mehr Volumen für den Zweitlieferanten, obwohl die Optionen identisch waren.
- Am Bestandslieferanten festzuhalten hatte Folgen. Nach Lieferproblemen sahen 52 % das Management stark oder voll in der Verantwortung, wenn es den Lieferanten behalten hatte, bei einem Wechsel 39 %.
- Langfristiger Wert schlug schnelle Ersparnis. In einem Szenario bevorzugten 87 % den Lieferanten mit langfristigen Vorteilen bei Qualität und Resilienz statt der höheren Ersparnis im ersten Jahr.
Das Strategy Paper ordnet diese Befunde ein und schlägt sechs praktische Änderungen vor, mit denen CPOs Annahmen hinterfragen und strategischen Prioritäten bei Sourcing-Entscheidungen das richtige Gewicht geben.
Von Dr. Philipp Rolf und Martina Buchhauser (H&Z), M.Sc. Anna-Kristin Behnert und Prof. Dr. Julia Arlinghaus (Universität St.Gallen). Basis ist unser Procurement Pulse Check mit 118 Einkaufsprofis.
WIE EINKAUFSPROFIS ENTSCHEIDEN
In Entscheidungsszenarien unter Zeitdruck bewerteten die Teilnehmenden Lieferantenoptionen, konkurrierende Prioritäten und die Verantwortung des Managements. Getestet haben wir vier kognitive Verzerrungen: Ankereffekt, Herdenverhalten, Unterlassungseffekt und Kurzfristdenken.
Was erwartet Sie?
- Wie KI-Startwerte die empfohlene Lieferantenquote beeinflussen
- Wie Branchen-Benchmarks die Bewertung konkurrierender Lieferanten verändern
- Warum Festhalten am Bestandslieferanten anders beurteilt wird als ein Wechsel
- Wie schnelle Ersparnis gegen langfristigen Lieferantenwert abschneidet
- Sechs Änderungen an der Sourcing-Governance
- Ein Prüfraster, wie Entscheidungen vorbereitet, hinterfragt, freigegeben und überprüft werden


STELLEN SIE IHREN SOURCING-PROZESS AUF DIE PROBE
Bildet sich Ihr Team eine eigene Meinung, bevor es Empfehlungen sieht? Wird das Festhalten am Bestandslieferanten so streng geprüft wie ein Wechsel? Die Änderungsvorschläge und das Prüfraster des Papers helfen Ihnen zu prüfen, wie Sourcing-Entscheidungen vorbereitet, hinterfragt, freigegeben und überprüft werden.
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Alle Szenarien, Ergebnisse und Folgerungen für Entscheidungen im Einkauf. Das Strategy Paper ist auf Englisch.
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IHRE FRAGEN, UNSERE ANTWORTEN
Wie verringern Einkaufsteams kognitive Verzerrungen?
Über den Prozess, nicht über Appelle. Das Prüfraster des Papers hat fünf Felder: den Anker hinterfragen, den Konsens prüfen, den Status quo herausfordern, langfristigen Wert bewerten und Widerspruch fest einbauen. Große Sourcing-Entscheidungen sollten nach 6 bis 12 Monaten mit den damaligen Annahmen abgeglichen werden.
Was sind risikobereinigte Gesamtkosten (Total Cost of Ownership)?
Eine Vergleichsbasis, die den reinen Einkaufspreis ersetzt. Neben dem Preis zählen Ausfallrisiko, Lieferantenkonzentration, Qualität, Working Capital, Umstellungskosten und Optionen, damit ein resilienter Lieferant nicht an einem etwas höheren Angebot scheitert.
Entscheidet der Einkauf mit KI objektiver?
Nicht automatisch. In der Befragung verschob der Wert, den ein KI-gestütztes System vorbefüllt hatte, die Empfehlungen um sechs Prozentpunkte. Teams sollten Begründung und Datenbasis prüfen, statt das Ergebnis zu übernehmen, und sich vorher eine eigene Meinung bilden.
Wer hat die Studie durchgeführt?
H&Z und das Institut für Produktions- und Supply-Chain-Management der Universität St.Gallen, mit 118 Einkaufsprofis. Das Strategy Paper ist im Oktober 2026 erschienen und kostenlos herunterladbar.




