
MONITORING UND EVALUATION FÜR SMARTE STADTENTWICKLUNG
Praxisnahe Ansätze und Empfehlungen zur Wirkungsmessung für Kommunen auf dem Weg zur resilienten und nachhaltigen Stadt.
Die urbane Transformation der Kommunen in Deutschland schreitet stetig voran. Im Zentrum steht dabei das Konzept von Smart Cities: Städte, die nicht nur digital-affin sind, sondern vor allem ihre Resilienz und Nachhaltigkeit strategisch ausbauen. Um diese komplexe Entwicklung effektiv steuern zu können, bedarf es eines verlässlichen und systematischen Monitorings. Doch haben deutsche Smart Cities die konzeptionelle Fortschritts- und Erfolgsmessung überhaupt bereits bei sich verankert? Wir haben uns den Status quo für das neue Praxisdossier einmal näher angesehen und praktische Leitlinien für Kommunen abgeleitet, die Monitoring und Evaluation systematisch aufsetzen möchten.
SMART-CITY-RANKING BILDET DATENBASIS
Das Ergebnis: Unter den Top 50 Smart Cities in Deutschland verfügen aktuell 22 Kommunen über ein fundiertes Monitoring- und Evaluationskonzept. Ein solches Konzept bildet die Grundlage für eine gezielte und systematische Steuerung von Smart-City-Aktivitäten. Grundlage für die Analyse bietet unser Smart-City-Ranking, das wir seit 2018 alljährlich erstellen und das die größten deutschen Städte ab 30.000 Einwohnern anhand ihrer digitalen und nachhaltigen Entwicklung bewertet. Ausgehend von den Ergebnissen des Smart-City-Rankings 2024 haben wir eine gesonderte Stichprobe gezogen und die 50 erstplatzierten Smart Cities hinsichtlich der Themen Monitoring und Evaluation analysiert.
Neben den 22 genannten Kommunen sind bei 15 weiteren Städten aktuell entweder erste Ansätze für eine Fortschrittsmessung von Smart-City-Maßnahmen vorhanden, oder aber die Ansätze sind zumindest schon in Planung. Bei 13 Smart Cities liegen hingegen noch keinerlei Konzepte oder Ansätze zur Evaluation vor.
QUALITATIVE INTERVIEWS UNTERMAUERN DIE ERGEBNISSE
Ergänzt wurde die quantitative Analyse durch Interviews mit Vertretern ausgewählter Kommunen unterschiedlicher Größenordnungen, die sowohl vom Bund geförderte als auch nicht geförderte Smart Cities einschlossen. „In den Gesprächen mit Kommunen wird deutlich, dass sich bisherige Ansätze vor allem auf die Projekt- und Maßnahmenebene konzentrieren. Bewusstsein und Wille sind da, das Monitoring auch auf Ziel- und Strategieebenen anzuwenden, aber hier wird es oft sehr komplex, kaum quantifizierbar und zusätzlich erschwert durch die erforderliche Zusammenarbeit vieler Fachämter und Projektbeteiligter“, erklärt Leonie Schiermeyer.
Um hier Abhilfe zu schaffen, stellen wir im Rahmen des Praxisdossiers verschiedene Best Practices sowie bewährte Methoden zur Fortschritts- und Erfolgsmessung vor, darunter Modelle zur Zieldefinition und Entwicklung von KPIs. Ergänzend haben wir eine Reihe an Leitlinien entwickelt, die Kommunen Orientierung für die erfolgreiche Implementierung entsprechender Strukturen bieten.
„Ein strategisches Monitoring dient nicht nur der Optimierung und Effizienzsteigerung von Smart-City-Projekten. Auch für die Kommunikation von Erfolgen sowie die Legitimation von Maßnahmen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit ist eine durchdachte Fortschritts- und Erfolgsmessung essenziell“, betont Leonie Schiermeyer.
Das erwartet Sie im Praxisdossier
- Rolle von Förderprogrammen und Wirkungsmessung
- Stand der Fortschrittsmessung in deutschen Smart Cities
- Methodische Ansätze für Monitoring und Evaluation
- Best Practices aus der kommunalen Praxis
- Herausforderungen und Bedarfe aus kommunaler Sicht
- Leitlinien für die Gestaltung von Monitoring- und Evaluationsprozessen


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Nur mit klaren Zielen, messbaren Indikatoren und einer strukturierten Erfolgskontrolle lassen sich Smart-City-Maßnahmen wirksam steuern. Nutzen Sie unsere praxisorientierten Leitlinien für Ihren Einstieg in das systematische Monitoring.
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Dr. Lucia Wright



