
ÜBER FAKTORKOSTEN HINAUS
Wettbewerbsfähigkeit entsteht im Design, nicht in der Kalkulation. Wie Produkt-, Produktions- und Wertschöpfungsarchitektur Maschinenbauer wettbewerbsfähig machen.
FAKTORKOSTEN SIND DAS ERGEBNIS VON ARCHITEKTUR-ENTSCHEIDUNGEN
Über Faktorkosten hinaus ist ein Strategy Paper von H&Z zum deutschen Maschinen- und Anlagenbau, erschienen im November 2026. Um dem wachsenden Marktdruck standzuhalten, hat die Branche bislang Faktorkosten reduziert und Standorte verlagert. Allerdings sind Faktorkosten das Ergebnis architektonischer Entscheidungen.
Eine Verlagerung kann zwar kurzfristig Kosten senken, lässt jedoch Produktkomplexität, Fertigungslogik und Wertschöpfungskette weitgehend unverändert. Das Paper zeigt, wie eine skalierbare Produkt-, Produktions- und Wertschöpfungsarchitektur Wettbewerbsfähigkeit zurückbringt.
Von Sandra Stoll, Rainer Fellenz und Christoph Tertel
DEUTSCHLAND VERLIERT AN BODEN
DIE ZUKUNFT DES MASCHINEN- UND ANLAGENBAUS
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau nähert sich einem kritischen Wendepunkt. Was zunächst wie ein gewöhnlicher konjunktureller Abschwung aussah, hat sich zu einer grundlegenden Neubewertung der Wettbewerbsfähigkeit entwickelt. Intensiver Kostendruck, volatile Nachfrage und geopolitische Unsicherheiten erfordern Veränderungen in der Art und Weise, wie Produktion organisiert wird.
Bislang hat die Branche auf diese Belastungen mit der Senkung von Faktorkosten reagiert. In vielen Fällen wurde die Produktion ins Ausland verlagert. Investitionen wurden zurückgehalten. Der Erfolg der Branche ist dennoch in Gefahr und die Frage bleibt: Wie kann der deutsche Maschinen- und Anlagenbau wettbewerbsfähig bleiben?
Was wir brauchen, ist nichts Geringeres als ein Paradigmenwechsel. Wir müssen über die Faktorkosten hinaus darauf blicken, wie wir unsere industriellen Organisationen aufbauen. Wir müssen hin zu einer skalierbaren Architektur, die Produkten, der Produktion und der gesamten Wertschöpfungskette zugrunde liegt.
Was Sie erwartet
- Analyse der aktuellen Lage im deutschen Maschinen- und Anlagenbau einschließlich Herausforderungen und Markttrends
- Vier strukturelle Veränderungen, die es zu berücksichtigen gilt
- Warum Standortentscheidungen zunehmend zu einer beweglichen Zielgröße werden
- Wie Unternehmen ihre industrielle Architektur durchgängig neu gestalten können
- Skalierbarkeit durch Produkt-, Produktions- und Wertschöpfungsarchitektur
- Schlüsselfragen für Führungskräfte


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Bereit, sich von Ihrer Konkurrenz abzuheben? Die Zukunft des deutschen Maschinenbaus gehört denen, die den Status quo hinterfragen und ihre Produkt-, Produktions- und Wertschöpfungsarchitektur neu gestalten. Laden Sie das vollständige Strategy Paper herunter und finden Sie heraus, wie Sie industrielle Architektur über Faktorkosten hinaus optimieren.
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Sandra Stoll

IHRE FRAGEN, UNSERE ANTWORTEN
Was sind Faktorkosten?
Faktorkosten umfassen die Kosten für Arbeit, Kapital, Energie, Boden, Technologie und Logistik sowie Regulierung, Zölle, Gebühren, geopolitische Risiken, Kapitalbindung und Markteinführungszeit.
Warum reicht eine Verlagerung der Produktion nicht?
Faktorkosten entstehen im Design, nicht in der Produktion. Eine Verlagerung kann zwar kurzfristig Kosten senken, lässt jedoch Produktkomplexität, Fertigungslogik und Wertschöpfungskette weitgehend unverändert. Faktorkostenoptimierung ist extern, kopierbar und ein Nullsummenspiel. Architekturoptimierung ist intern, einzigartig und ein Positivsummenspiel.
Was ist industrielle Architektur?
Industrielle Architektur beschreibt, wie Unternehmen ihre Produkte aufbauen und sie mit differenzierendem Mehrwert herstellen. Die Produktarchitektur definiert Komponenten, deren Interaktionen und Schnittstellen. Die Produktionsarchitektur legt fest, wie Module und Komponenten gefertigt und montiert werden. Die Wertschöpfungsarchitektur bestimmt, welche Stufen ein Unternehmen selbst erbringt, welche es zukauft und wo Produktion und Lieferanten sitzen.
Wie verändert Automatisierung die Standortwahl?
Automatisierung verschiebt die Gewichtung der Faktorkosten. Lohnkosten verlieren an Bedeutung, während Energie-, Kapital- und Wartungskosten dominieren. Folglich verändert Automatisierung die Kriterien für eine optimale Standortwahl.





