Wo steht Ihre Stadt?

Hasel­horst Smart-City-Ranking 2026

Seit 2018 beobachten wir die Entwicklung aller deutschen Städte ab 30.000 Einwohnern. Das Haselhorst Smart-City-Ranking schafft Transparenz über Fortschritte, Stärken und Handlungsfelder von mehr als 400 Städten, auf Basis öffentlich zugänglicher Daten und qualitativer Recherche.

Zu den Ergebnissen
People walking through a city centre at dusk, with motion blur and light trails | H&Z

EIN STEUERUNGS­INSTRUMENT FÜR STÄDTE UND VERSORGER

Städte und Versorger stehen vor derselben Herausforderung: Sie müssen Transformation unter hohem Investitionsdruck, wachsenden Anforderungen und begrenzten Ressourcen erfolgreich gestalten.

Für Städte schafft das Haselhorst Smart-City-Ranking Transparenz über den eigenen Entwicklungsstand, ermöglicht den Vergleich zu anderen Kommunen und unterstützt dabei, Prioritäten für die weitere Entwicklung abzuleiten. Zugleich bietet es eine fundierte Grundlage, um Investitionsentscheidungen zu strukturieren und den eigenen Entwicklungsbedarf gegenüber Politik, Verwaltung und Fördermittelgebern nachvollziehbar zu begründen.

Auch für Stadtwerke und Versorgungsunternehmen sind die Daten unmittelbar relevant. Handlungsfelder wie Energie und Umwelt, digitale Infrastruktur und Mobilität fließen direkt in den Entwicklungsgrad jeder Stadt ein. Der Entwicklungsgrad einer Kommune spiegelt damit auch wider, wie weit die Versorger vor Ort die Transformation angetrieben haben. Die Rankingdaten machen zudem sichtbar, welche Themen und Märkte an Dynamik gewinnen und wo sich Ansatzpunkte bieten, das eigene Angebot, Investitionen und die Marktposition zu stärken.

DIE DATENGRUNDLAGE

418 STÄDTE, EINE DATEN­GRUNDLAGE

Aus quantitativer Erhebung und qualitativer Analyse ermitteln wir für jede Kommune ihren Smart-City-Entwicklungsgrad und damit ihre Position im bundesweiten Vergleich.
Zur Methodik
418
deutsche Städte ab 30.000 Einwohnern, jährlich seit 2018
43
Millionen Einwohner, nahezu die Hälfte der deutschen Bevölkerung
33k
Datensätze pro Jahr, ausschließlich aus öffentlichen Quellen
ENTWICKLUNG

NEUN JAHRE, EINE METHODIK

Weil wir seit 2018 Daten mit derselben Methodik erheben, lässt sich nicht nur der Status quo einer Stadt ablesen, sondern die Entwicklung jeder Stadt und für Deutschland insgesamt.

33,2 %
durchschnittlicher Entwicklungsgrad 2026
+27
Prozentpunkte seit 2018
5,4×
so hoch wie im ersten Jahrgang

6,220182018: 6,2 Prozent durchschnittlicher Entwicklungsgrad8,620192019: 8,6 Prozent durchschnittlicher Entwicklungsgrad11,320202020: 11,3 Prozent durchschnittlicher Entwicklungsgrad18,120212021: 18,1 Prozent durchschnittlicher Entwicklungsgrad21,720222022: 21,7 Prozent durchschnittlicher Entwicklungsgrad24,020232023: 24,0 Prozent durchschnittlicher Entwicklungsgrad27,320242024: 27,3 Prozent durchschnittlicher Entwicklungsgrad30,820252025: 30,8 Prozent durchschnittlicher Entwicklungsgrad33,220262026: 33,2 Prozent durchschnittlicher Entwicklungsgrad

Durchschnittlicher Entwicklungsgrad aller untersuchten Städte, in Prozent. Erhebung jährlich seit 2018 nach unveränderter Methodik.
ERGEBNISSE DES HASELHORST SMART-CITY-RANKINGS 2026

418 STÄDTE AUF EINEN BLICK

Wie stehen deutsche Städte in ihrer digitalen Transformation? Die interaktive Karte zeigt Ergebnisse, Entwicklungen und Platzierungen aller 418 untersuchten Kommunen.

Die Karte zeigt nicht nur, wer vorne liegt. Sie macht ebenso sichtbar, wo Nachbarkommunen davonziehen, in welchen Bewertungsfeldern eine Stadt hinter ihrem eigenen Potenzial zurückbleibt und wo damit konkreter Handlungsbedarf entsteht.

ANWENDUNG

DAS RANKING FÜR SICH NUTZEN

Für Städte

  • Standortbestimmung im bundesweiten Vergleich
  • Priorisierung von Handlungsfeldern
  • Fundierte Argumentation für Fördermittel und Investitionen

Für Versorger

  • Eigene Position im Markt- und Stadtkontext einordnen
  • Entwicklungspotenziale identifizieren
  • Konkrete Transformationsstrategien ableiten

WIE SMART IST IHRE STADT?

Das Haselhorst Smart-City-Ranking zeigt, wie weit Ihre Stadt in der urbanen Transformation vorangeschritten ist, datenbasiert und transparent. Dafür sammeln wir jährlich über 33.000 qualitative und quantitative Datenpunkte von mehr als 400 deutschen Städten.

Wir freuen uns darauf, jegliche Fragestellungen gemeinsam zu besprechen: von der Entwicklung seit 2018 über besondere Stärken bis hin zu Potenzialen und möglichen Handlungsfeldern. Bei Interesse freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme.

People walking through a city centre at dusk, with motion blur and light trails | H&Z
METHODIK

WIE DER SMART-CITY-ENTWICKLUNGS­GRAD ENTSTEHT

Die Bewertung erfolgt in drei Schritten und stützt sich auf mehr als 33.000 Datensätze pro Jahr, ausschließlich aus öffentlich zugänglichen Quellen. Ein Klick auf einen Schritt öffnet, was dahintersteckt.

01

Smart-City-Potenzial

Mit dem Smart-City-Potenzial werden die Entwicklungsmöglichkeiten einer Stadt auf dem Weg zur Smart City erfasst. Grundlage ist die Analyse von rund 60 Indikatoren auf Basis öffentlich zugänglicher Daten und Statistiken.

02

Umsetzungsgrad

Qualitative Analyse aktueller Strategien und Projekte basierend auf kommunalen Webseiten und offiziellen Dokumenten sowie Medienberichten. Hier zeigt sich, wer sein Potenzial tatsächlich ausschöpft.

03

Smart-City-Entwicklungs­grad

Aus dem ermittelten Potenzial und dem Umsetzungsgrad ergibt sich ein Wert je Kommune, vergleichbar über alle Städte und über neun Jahre hinweg.

01
Smart-City-PotenzialWas in das Potenzial einfließt

Rund 60 Indikatoren aus öffentlich zugänglichen Daten und Statistiken. Sie beschreiben die Ausgangslage einer Stadt, nicht ihre Smart-City-Leistung, und sind deshalb nicht deckungsgleich mit den zehn Bewertungsfeldern aus dem zweiten Schritt.

  • Angebotene Schlafgelegenheiten
  • Arbeitslosenquote
  • Bevölkerungsdichte
  • Bevölkerungsveränderung 3 Jahre
  • Bevölkerungsveränderung 9 Jahre
  • Bibliotheken
  • Binnenhäfen
  • Bruttoinlandsprodukt
  • CarSharing
  • Chief Digital Officer, Smart-City-Managerin oder Smart-City-Team
  • Durchschnittliche Aufenthaltsdauer
  • Durchschnittsalter
  • E-Mobility
  • E-Scooter-Sharing
  • Erneuerbare Energien
  • Erneuerbare Heizenergie
  • Erreichbarkeit von Flughäfen
  • Erwerbstätige im öffentlichen Sektor und in Dienstleistungen
  • Erwerbstätige im produzierenden Gewerbe
  • Erwerbstätige in Handel, Verkehr, Gastgewerbe und IuK
  • Fertigstellung neuer Wohngebäude
  • Flughäfen
  • Forderungen (Unternehmen)
  • Gästeankünfte
  • Gemeindliche Steuerkraft
  • Geöffnete Beherbergungsbetriebe
  • Gewerbeanmeldungen
  • Gewerbesteueraufkommen
  • Glasfaserausbau FTTB und FTTH
  • Großunternehmen
  • Insolvenzverfahren (Unternehmen)
  • Investitionen je Beschäftigte
  • KFZ-Dichte
  • Krankenhausbettendichte
  • Krankenhäuser
  • Naturnahe Flächen
  • Online-Gesundheitsberatung
  • Photovoltaik
  • Prognose Einwohner 60 bis 80 Jahre
  • Prognose Einwohner über 80 Jahre
  • Prognose Entwicklung über 80 Jahre
  • Prognose Neubaubedarf
  • Radverkehrsplan
  • Schuldenquote
  • Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen
  • Schülerinnen und Schüler an beruflichen Schulen
  • Seehäfen
  • Siedlungs- und Verkehrsfläche
  • Smart Parking
  • Smart Schools
  • Stadtbevölkerung
  • Stickstoffüberschuss
  • Studierende an Fachhochschulen
  • Studierende an Universitäten und Hochschulen
  • SV-Beschäftigte mit akademischem Abschluss
  • Übernachtungen
  • Umsatz Stadtwerke
  • Wahlbeteiligung
  • Wertstoffe
  • Windenergie
Zusammen 60 Indikatoren, alphabetisch sortiert.
02
UmsetzungsgradWas wir qualitativ bewerten

In zehn Bereichen prüfen wir, was eine Stadt tatsächlich umsetzt: Strategien, laufende Projekte und veröffentlichte Ergebnisse.

Strategie und Basis

Liegt eine verabschiedete Digital- oder Smart-City-Strategie vor, mit Zielbild, Zuständigkeiten und Finanzierung?

Digitale Infrastruktur

Glasfaserausbau (FTTB/H) nach dem Gigabitbüro des Bundes.

Mobilität

Vernetzter Nahverkehr, Sharing-Angebote, Ladeinfrastruktur, digitales Parkraum- und Verkehrsmanagement.

Energie und Umwelt

Erneuerbare Erzeugung, Wärmeplanung, intelligente Netze, Umwelt- und Klimamonitoring.

Gebäude und Quartiere

Digital geplante und nachhaltige Quartiere, Gebäudeautomation im kommunalen Bestand.

Gesundheit

Digitale Versorgungsangebote, Telemedizin, Notfall- und Pflegeinfrastruktur.

Bildung

Digitale Ausstattung und Vernetzung von Schulen, Volkshochschulen und Bibliotheken sowie digitale Teilhabe.

Verwaltung

Online verfügbare Leistungen, digitale Bürgerbeteiligung, interne Prozesse und Fachverfahren.

Tourismus

Digitale Gästeinformation, Besucherlenkung, Kultur- und Freizeitangebote im Netz.

Wirtschaft und Handel

Gründungs- und Innovationsförderung, digitale Handelsplattformen, Belebung der Innenstadt.

03
Smart-City-Entwicklungs­gradWas dabei herauskommt

Für jede Kommune entsteht ein Profil: Entwicklungsgrad, Abweichung zum Bundesdurchschnitt, Platzierung in ihrer Größenklasse und das Ergebnis je Bewertungsfeld im Vergleich zum Bundesdurchschnitt.

Stadtprofil München aus dem Haselhorst Smart-City-Ranking 2026 mit Entwicklungsgrad, Platzierung, Karte und Netzdiagramm je Handlungsfeld
Beispielhaftes Stadtprofil aus dem Haselhorst Smart-City-Ranking 2026: München.
IHRE ANSPRECHPARTNER

SPRECHEN SIE MIT UNSEREN EXPERTEN

Mit Hirn, Herz und Hand für Ihre nächste Entscheidung.

Lucia Wright – professional portrait | H&Z

Dr. Lucia Wright

Associate Partner
Lucía leitet das Team der Urbanen Transformation und bringt über zehn Jahre Erfahrung in nachhaltiger Stadtentwicklung mit. Sie berät Städte und Versorger zu nachhaltiger Mobilität, städtischer Resilienz und kritischer Infrastruktur, Klimaneutralität sowie Urban- und Data-Governance.
Studio portrait of Patrick Stütz | H&Z

Patrick Stütz

Associate Partner
Patrick entwickelt Maßnahmenprogramme und Restrukturierungsstrategien mit Fokus auf Kosteneffizienz, Projektmanagement und Finanzplanung. Er unterstützt u. a. Versorger dabei, Kosten zu senken, Wandel zu ermöglichen und Investitionsspielraum zu schaffen.