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Maschinen- und Anlagenbau
Cashflow-Optimierung
EBIT under Pressure
04.08.2026 | Pulse Check

Maschinen- und Anlagenbau Pulse Check H1/2026

Der Maschinen- und Anlagenbau priorisiert Marge, Liquidität und Resilienz. Unsere Befragung H1/2026 zeigt, wo die Umsetzung noch zurückbleibt.

Der Maschinen- und Anlagenbau geht mit volatilem Rückenwind in das Jahr 2026. Die Stimmung ist ausgeglichen und erholt sich langsam, optimistisch ist sie jedoch nicht. Entsprechend priorisieren die Führungsteams jene Hebel, die Marge und Liquidität schützen: SG&A- und Overhead-Effizienz, Digitalisierung und GenAI, Net Working Capital und Cashflow, Resilienz des Footprints, Portfoliofokus und Modularisierung.

Der H&Z Pulse Check Maschinen- und Anlagenbau ist eine halbjährliche Befragung von Senior- und Top-Managern großer Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus in der DACH-Region. Er zeigt, wie die Branche ihren Markt einschätzt und wohin sich die Aufmerksamkeit des Managements als Nächstes verschiebt.

Die Ausgabe H1/2026 zeigt eine deutliche Umsetzungslücke. Die Unternehmen erkennen die richtigen Hebel, doch nur eine Minderheit hat sie in skalierbare Betriebsmodelle überführt. Sichtbar wird das in der SG&A-Steuerung, im Reifegrad des Footprints, bei der Skalierung von GenAI und im Einsatz von Modularisierung.

Kernergebnisse

DIE UMSETZUNGSLÜCKE IN DREI ZAHLEN

Führungskräfte im Maschinen- und Anlagenbau benennen die richtigen Prioritäten. Deutlich weniger haben die Betriebsmodelle aufgebaut, um sie in der Breite umzusetzen.
Zum Pulse Check
72%
führen SG&A-Strukturen, die ineffizient oder historisch gewachsen sind
28%
steuern ihren Overhead über klare Zielquoten und Benchmark-Logik
8%
haben GenAI über zentrale Geschäftsprozesse hinweg skaliert

DEN VOLLSTÄNDIGEN PULSE CHECK MASCHINEN- UND ANLAGENBAU H1/2026 LESEN

Blättern Sie durch die ersten Seiten und sehen Sie Marktausblick und Kernergebnisse. Nach der Registrierung steht der vollständige Report bereit, inklusive Teilnehmerprofil, priorisierter Themenliste und den Reifegraden für SG&A, Footprint, GenAI und Modularisierung.

WORAUF DAS MANAGEMENT 2026 SETZT

Der Maschinen- und Anlagenbau priorisiert Leistungssteigerung vor Wachstumsinitiativen. Drei Themen führen die Agenda der kommenden zwölf Monate an.

SG&A-Effizienz

Overhead wird vom Support-Kostenthema zum Wettbewerbshebel. Komplexe Portfolios, engineering-lastige Organisationen und dezentrale Strukturen erzeugen Schichten, die klassische Kostensenkung nicht erreicht.

Digitalisierung und GenAI

GenAI hat die Schwelle zum produktiven Anwendungsfall überschritten. Wert entsteht jetzt daraus, das Funktionierende zu skalieren statt weitere Piloten aufzusetzen. Der Einkauf bietet dabei einen der schnellsten Wege zu messbarer Wirkung.

NWC und Cashflow-Optimierung

Liquiditätsdisziplin bleibt auf der Vorstandsagenda. Weil die Nachfrage schwer planbar ist und sich Zölle verschieben, gilt die Cash-Generierung als Leistungshebel und nicht als Finanzübung.

Diese Prioritäten verlangen operative Umsetzung, keine strategische Neuausrichtung. Damit wird die Umsetzungsgeschwindigkeit 2026 zum eigentlichen Unterscheidungsmerkmal.

EINEN HEBEL ZU ERKENNEN HEISST NICHT, IHN ZU SKALIEREN

Das Muster wiederholt sich über alle Themen dieser Ausgabe. Der Hebel ist verstanden, der Business Case ist akzeptiert, und die Umsetzung bleibt beim Piloten oder bei der Analyse stehen.

  • SG&A: die meisten Unternehmen berichten von historisch gewachsenem Overhead mit begrenzter Steuerung, während nur eine Minderheit mit klaren Zielquoten und aktivem Benchmarking arbeitet.
  • GenAI: knapp die Hälfte erzielt bereits messbaren Wert aus ausgewählten Anwendungsfällen, doch nur sehr wenige haben GenAI über die Kernprozesse hinweg skaliert. Im Einkauf sehen wir den kürzesten Weg vom Anwendungsfall zur messbaren Wirkung.
  • Footprint: mehr als der Hälfte der Unternehmen fehlt weiterhin die Flexibilität im Footprint, um Zölle, verschobene Faktorkosten und geopolitische Unsicherheit zu steuern.
  • Modularisierung: breit als strategischer Hebel anerkannt, aber selektiv umgesetzt und selten genutzt, um Entscheidungen zu Sourcing, Footprint und Service zu leiten.

Wettbewerbsvorteil entsteht 2026 daraus, Produktarchitektur, Footprint-Entscheidungen, Einkauf, SG&A-Steuerung und KI-Einsatz in einer gemeinsamen Performance-Agenda zu verbinden. In der Praxis ist das eine Frage der operativen Exzellenz, bevor sie eine Frage der Technologie ist.

SPRECHEN SIE MIT UNSEREN EXPERTEN

Sandra Stoll

Partner

Mit über 25 Jahren Erfahrung leitet Sandra die Maschinen- und Anlagenbau-Industrie bei H&Z und treibt messbare Leistungssteigerungen in der produzierenden Industrie voran.

Sandra Stoll

Christoph Tertel

Senior Project Manager

Christoph fokussiert sich auf Performance- und Kostenoptimierung im Industriegütersektor und ist bekannt für seine Zielstrebigkeit bei der Umsetzung strategischer, praxisnaher Lösungen.

Christoph Tertel

Tobias Kanski

Project Manager
Tobias Kanski

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