
Volatile Märkte erfordern strategisches Vertragsmanagement
Strategische Vertragsgestaltung ermöglicht es dem Beschaffungswesen, Marktvolatilitäten durch die Einbettung adaptiver Preismechanismen zu bewältigen.
Neugestaltung von Preismodellen, um geopolitische Veränderungen und Lieferkettenschocks zu überstehen
Da globale Lieferketten von wachsender Volatilität betroffen sind – verursacht durch Änderungen der Handelspolitik und logistische Risiken – muss sich das Beschaffungswesen von starren Festpreismodellen lösen. Strategisches Vertragsmanagement, das flexible Preisanpassungen und indexgebundene Formeln einbezieht, ermöglicht es Unternehmen, Kontinuität zu wahren, Fairness zu sichern und finanzielle Risiken zu reduzieren. Es ist unverzichtbar für Firmen, die mit Kostenanstiegen, Inflation und Unsicherheit konfrontiert sind.
Mit beispiellosen geopolitischen Veränderungen, Exportbeschränkungen für strategische Rohstoffe und natürlichen Rohstofftrends geraten Festpreisverträge häufig unter Druck. Käufer riskieren Überzahlungen oder Lieferausfälle, während Lieferanten mit sinkenden Margen konfrontiert sind. Vertragsneuverhandlungen werden häufiger und konfliktbeladener, was die Beziehungen belastet. Die zentrale Herausforderung besteht darin, Kostenstabilität zu sichern, ohne die Agilität zu behindern oder Streitigkeiten zu riskieren.
Resilienz durch indexgebundene Preismechanismen aufbauen
Preisanpassungsklauseln, die an transparente Indizes gekoppelt sind, bieten eine praxisnahe und faire Lösung. Diese Mechanismen passen die Preise an reale Marktbewegungen – Rohstoffe, Treibstoff, Arbeitskosten oder Währungen – anhand im Voraus vereinbarter Formeln an. H&Z empfiehlt einen strukturierten, kollaborativen Ansatz: klare Auslöser definieren, Indizes referenzieren, Anpassungslimits festlegen und Governance-Prozesse implementieren. So werden Klarheit, Budgetkontrolle und belastbare Lieferantenbeziehungen sichergestellt.
Warum flexible Preisgestaltung die Zukunft des strategischen Einkaufs ist
Wir sind der Ansicht, dass flexible Preisgestaltung kein Risiko ist – sondern ein strategischer Vorteil. Durch transparente Teilung von Kostenvolatilität profitieren beide Seiten: Lieferanten sichern ihre Margen, Käufer vermeiden überhöhte Festpreise. Strategische Beschaffung erfordert Anpassungsfähigkeit, nicht Starrheit. Unsere Erfahrung zeigt, dass Preisanpassungsklauseln nicht nur Kriseninstrumente sind – sie sind die Zukunft einer soliden, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Lieferanten. Da externe Einflüsse wie geopolitische Schocks, Inflation und Rohstoffpreisschwankungen zunehmend unvorhersehbar werden, ist diese Transparenz entscheidend. Sie schafft langfristige, belastbare Partnerschaften und sorgt dafür, dass Kostenmanagement auf Fairness und Weitsicht basiert – nicht auf reaktiven Verhandlungen.
Für weitere Einblicke oder um zu erfahren, wie die Zusammenarbeit mit Ihren strategischen Lieferanten Ihnen helfen kann, unvorhersehbare Preisrisiken und Marktschwankungen zu meistern, wenden Sie sich bitte an unsere Expertin unten.



